Slider

  • Karl Friedrich Meckel„Die Stiftung soll im Dienst der Völkerverständigung und des Weltfriedens für eine Gemeinschaft von Studenten verschiedener Nationalitäten Heimstätten errichten und unterhalten.“

    Karl Friedrich Meckel *04.01.1905 - †23.10.1969

Impressionen

Mein Jahr in Mannheim war mehr als ein Studium, es war eine Lebenserfahrung.

Rebeccah Dawson (Carrboro)

Netzwerke

Sie finden uns auch auf:

Aldo ten Geuzendam, "Mein Studium in Mannheim"

Ich möchte hier gerne die Möglichkeit nutzen Ihnen etwas über meine Erfahrungen in Mannheim zu erzählen. 
Anfang August bin ich in Mannheim angekommen und ins IBZ eingezogen. Vorher hatte das AAA mir schon informiert was ich alles tun sollte und deshalb ist das einziehen ohne große Probleme verlaufen. Ich war sehr zufrieden mit der Wohnung, mein Zimmer war nicht so groß aber bequem mit alles was ein Student braucht Schreibtisch, Bett, Schrank, Internetanschluss und sogar einen Fernseher. Die Lage des Hauses war auch sehr positiv, im Zentrum der Stadt nicht weit von Geschäfte, Bahnhof und natürlich der Uni die nur zwei Minuten entfernt war. Meine zwei Mitbewohner waren sehr nett wir konnten uns gut verstehen haben oft miteinander gegessen und sind Freunden geworden.

Die Vorlesungen fingen zwar erst in September an, aber ich wollte gerne die Stadt, die Uni und schon einige Leute kennenlernen. Deshalb hatte ich mich für die Internationale Sommerakademie angemeldet und ich war nicht alleine. Zusammen mit ungefähr 150 Leute aus aller Welt haben wir vor vier Wochen Deutsch gelernt, Seminare besucht, Ausfluge gemacht und einfach Spaß gemacht. Sie können verstehen, dass ich nach diese vier Wochen schon gut zuhause war in Mannheim und gut vorbereitet war für die Unterrichte in September.

Anfang September fing die Uni an, ich hatte mich für folgende vier Vorlesungen entschieden: Methoden der Logistik Planung, Finanzwirtschaft II, Internes Rechnungswesen I und Makroökonomik B für insgesamt 29 Credits. Daneben hatte ich mich auch noch angemeldet für einen Kurs des AAAs für Austauchstudenten mit der Name Fachsprache Betriebswirtschaftlehre. Während der Woche hatte ich Vorlesungen, Übungen und Tutorien als Unterrichtsstunden. Dabei kamen noch die Vor- und Nachbereitungen der Unterrichte und die Gruppenarbeit Stunden um Aufgabeblätter zu lösen und eine Projektarbeit zu schreiben.

Sie sehen, dass ich ziemlich beschäftigt war an der Uni aber ich hatte auch noch Zeit andere Sachen zu tun neben studieren. So gab es zum Beispiel Abends oft interessante Vorträge durch Vertreter der Wirtschaft organisiert von Studentenvereine in Bereich Marketing, Finanzierung oder Unternehmensschaft. Diese Vorträge waren für mich als Austauchstudent sehr interessant da ich so die Deutsche Wirtschaft besser kennen lernen könnte. In meiner Freizeit habe ich auch viele Ausfluge gemacht, in der Umgebung Mannheims sind viele schöne Städte die ich besucht habe wie Heidelberg oder Neustadt aber auch ein bisschen weiter wie Frankfurt, Stuttgart oder Würzburg.

Ich hoffe Sie haben einen kurzen Eindruck bekommen über meine Erfahrungen in Mannheim. Es ist für seine persönliche Entwicklung sehr gut um einige Monaten im Ausland zu verbringen, man trifft neue Menschen, lebt in einer andere Umgebung und Kultur, man spricht eine fremde Sprache und so viel mehr. Für mich war das eine sehr positive Erfahrung, die mir noch lange beeinflussen wird. Ich möchte hier auch die Möglichkeit nutzen Ihnen recht herzlich zu bedanken mir im IBZ wohnen zu lassen während meines Studiums in Mannheim. Es war ein Vorrecht im IBZ wohnen zu dürfen und ich hoffe, dass Sie noch viele internationale Studenten begrüßen dürfen, die die gleichen Erfahrungen erleben können als ich.

Aldo ten Geuzendam, 19. Februar 2008